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SOZIALES ENGAGEMENT

Fondation Petram

Jürg Stäubli ist Mitbegründer der in Fribourg angesiedelten Stiftung Petram.

Hauptziel der im Dezember 2012 für karitative Zwecke gegründeten Stiftung ist die Auszahlung von Spenden, Stipendien und anderen Zuschüssen für die Verbesserung der Lebensbedingungen einzelner Personen und der Gemeinschaft, für die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, vor allem von Kindern und älteren Menschen, in aller Welt.

Ein weiteres Ziel der Stiftung besteht in der Förderung von Aktivitäten bzw. der Unterstützung von Projekten und Programmen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kunst und Kultur sowie Umweltschutz, wobei diese Bereiche als Vektor für die Verbesserung der Lebensbedingungen dienen.

Die Stiftung kann Mittel zur Verfügung stellen, um hilfsbedürftigen Einzelpersonen dabei zu helfen, einen Beruf zu ergreifen oder eine Ausbildung zu absolvieren, für die sie nicht über die nötigen Mittel verfügen. Sie kann für bedürftige Personen ebenfalls die Kosten bei Krankheit, Unfall oder Arbeitsunfähigkeit übernehmen.

Die Mitglieder des Stiftungsausschusses sind:

  • Claude Hauser : Präsident
  • Jürg Stäubli : Vizepräsident
  • Me Jacques Buchi: Sekretär

Claude Hauser, ehemaliger Präsident des Verwaltungsrates der Migros-Gruppe, Jacques Buchi, Wirtschaftsanwalt, und Jürg Stäubli ergänzen sich in ihren Kompetenzen, um den Zweck der Stiftung zu erfüllen.

Im Jahr 2014 hat die Stiftung Personen im Bereich der Bildung-Ausbildung finanziell unterstützt, um ein Universitätsprogramm in Asien zu finanzieren und sie hat einer bedürftigen Person die medizinische Versorgung finanziert. Sie hat ebenfalls der Pädiatrie des St. Joseph Krankenhauses in Yamoussoukro (Elfenbeinküste) Möbel, Materialien, Instrumente, Wäsche und Verbrauchsartikel finanziert.

Besuchen Sie die Website der Petram Fondation

Tätigkeiten 2018


Die Stiftung Petram hat eine Vielzahl von privaten Projekten, von Vereinen und Stiftungen unterstützt. Die Bewerbungen wurden sorgfältig geprüft und die Zuwendungen unter Berücksichtigung einer geografischen Verteilung und der Art der einzelnen Projekte gewährt

BLACKSWAN FOUNDATION

Schweizer Stiftung zur Erforschung seltener Krankheiten. Die Stiftung Petram setzte sich besonders für das FOXG1-Syndrom ein, eine durch eine Mutation des Gens FOXG1 verursachte Nervenstörung. Dieses Gen ist für die menschliche Entwicklung und die Bildung des Körpers unerlässlich.

Es steht im Zusammenhang mit schweren Gehirnstörungen und spielt eine Rolle bei Autismus, Schizophrenie, Hirntumor und Epilepsie. Ziel der Forschungen ist das Einschleusen gesunder Gene oder die Reparatur der Teile eines defekten Gens im kindlichen Gehirn.

www.blackswanfoundation.ch

FAIR-FISH.CH

Die Stiftung Petram unterstützte diesen Verein und seine Kampagne „Überfischung macht Migration“, um ein Überfischen unserer Meere und die damit verbundene Auswanderung der Einheimischen zu verhindern.

www.fair-fish.ch

UNIVERSITÄT GENF

Unterstützung für das Forschungsprojekt „6th sense detector“, das besonders für nicht kommunikationsfähige Demenzkranke von Nutzen ist. Die Forschungen werden in Zusammenarbeit mit dem Alzheimerverein Genf durchgeführt.

AUTISME GENÈVE :

Spende zur Förderung der Eingliederung von Menschen mit Autismus und aktive Unterstützung für deren Familien.

autisme-ge.ch

STIFTUNG CANSEARCH

Spende für Erforschung von Krebs im Kindesalter.

www.cansearch.ch

BLINDSPOT BERN

Spende für das Projekt „Cooltour2018“
Es handelt sich um ein Inklusionsprojekt für Kinder und Jugendliche mit und ohne Sehbehinderung.

www.blindspot.ch

STIFTUNG COMPATERRA

Spende für Ausbildungen und Therapien für Menschen mit psychischen/physischen Einschränkungen auf einem Bauernhof mit Pferden, Ponys, Hunden usw.

www.compaterra.ch

VEREIN DIS NO

Unterstützung eines vorbeugenden Ansatzes für die Bekämpfung von sexuellem Missbrauch von Kindern und für die Sensibilisierung von Erwachsenen. Der Verein hat einen neuartigen vorbeugenden Ansatz entwickelt. Dieser richtet sich an Erwachsene oder Jugendliche, die sich von Kindern sexuell angezogen fühlen oder sexuelle Fantasien erleben, aber keinen Missbrauch begangen haben.

Ziel des Vorgehens ist es, auf ein für das Gesundheitswesen relevantes und viel Leid verursachendes Problem einzuwirken und auf diese Weise dazu beizutragen, die Zahl kindlicher Opfer sexueller Übergriffe zu verringern.

www.disno.ch

VEREIN AVENIR JEUNESSE

Die Stiftung Petram unterstützte dieses Projekt, das junge Menschen bei Aktivitäten im Kanton Waadt betreut. Es handelt sich dabei um Unterstützung für die Logistik und insbesondere auch für die Finanzierung, damit sich diejenigen jungen Menschen, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügen, zu einer Aktivität anmelden können.

Der Verein Avenir Jeunesse bezahlt die Teilnahmegebühren ganz oder teilweise direkt an den Veranstalter. So können Kinder unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund an Aktivitäten ihrer Wahl teilnehmen, ohne dass der Veranstalter dieser Aktivitäten die Kosten übernehmen muss.

VEREIN PUPLINGE CLASSIQUE

Der Verein Puplinge Classique ist seit 2017 vom Kanton Genf als gemeinnützig anerkannt. 2018 organisierte dieser Verein ein Festival zum Thema „Verschmelzung der Kulturen“.

„Klassik am Schnittpunkt der Nationen“ zeichnete sich in seinen zahlreichen Konzerten mit nationalen Themen ab (russisch, ukrainisch, armenisch, bulgarisch, argentinisch, rumänisch, tschechisch, schweizerisch, chinesisch, baltisch usw.). Die Stiftung Petram unterstützte diesen Verein im zweiten Jahr in Folge.

www.puplinge-classique.ch

STIFTUNG TISCHLEIN DECK DICH

Spende zur Unterstützung dieser Stiftung, die Lebensmittel in Ausgabestellen in der ganzen Schweiz verteilt. Bedürftige können dort einmal wöchentlich Lebensmittel erhalten.

www.tischlein.ch/fr/carte-beneficiaires.html

VEREIN FARAH DOGS

Die Stiftung Petram unterstützte diesen Verein im zweiten Jahr in Folge durch eine Patenschaft für einen Hilfshund. Der Verein bildet Hilfshunde für Menschen mit Diabetes, Autismus oder Epilepsie aus.

www.farah-dogs.ch

VEREIN SOLIDARITÄT MIT MADAGASKAR

Wir haben diesen Verein unterstützt, damit er die Restaurierungs- und Erweiterungsarbeiten an einer Schule des Dorfs Fiadanana weiterführen konnte.Das Schulgebäude war bei einem Unwetter beschädigt worden, und die Hilfe für diesen Verein war sehr dringend, damit die Kinder so schnell wie möglich wieder in die Schule gehen konnten.

ST.-GALLEN SYMPOSIUM

Das St. Gallen Symposium ist eine alljährlich im Mai an der Universität St. Gallen stattfindende Konferenz von Führungskräften aus aller Welt. Es wird vom International Students' Committee (ISC), einem studentischen Verein an der Universität, organisiert.

Sein Ziel ist es, einen Rahmen für konstruktive Debatten zwischen Führungskräften über wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen bereitzustellen.

Mit diesem Symposium sollen nachhaltige Beziehungen zu Hunderten von Führungskräften aus aller Welt gepflegt werden.

DIE STIFTUNG RAHKI HILFT DEN IRULA IN INDIEN

Die Irula sind ein sehr altes halbnomadisches Volk, das zu den „Kastenlosen“ gehört. Ihre Haupterwerbsquelle ist die Jagd auf Schlangen, Vipern und Kobras (deren Gift von Labors verwendet wird) sowie die Jagd auf Ratten, die die Ernte der Bauern vernichten.

Die Stiftung Petram beteiligte sich aktiv an der Hilfe für die Irula in Form finanzieller und sozialer Unterstützung. Den Familien wurden Ziegen geschenkt und für die Frauen wurden Ausbildungen organisiert, damit diese arbeiten und Bekleidung zum Verkauf fertigen können. Einmal wöchentlich unterstützt ein Ausbilder sie bei ihrer Arbeit und bei der Verwaltung ihres Einkommens.

ORCHESTRE QUIPASSEPARLA

Dieses Orchester ermöglicht Nachwuchsmusikern, zusammen mit erfahrenen Musikern zu spielen. Durch seine ungewöhnliche Struktur bildet es Studierende, die eine Karriere als Berufsmusiker anstreben, zum Orchestermusiker oder Solisten aus.

Quipasseparla ist ein Sprungbrett, das Konservatoriumsstudierenden am Ende ihres Studiums die Gelegenheit gibt, als Solist mit dem Orchester aufzutreten und auf diese Weise erste wertvolle Erfahrungen für ihre musikalische Karriere zu sammeln.

Im Jahr 2018 unterstützten wir mehrere Stiftungen und Vereine, wie zum Beispiel: Pro Senectute, Pro Infirmis, Stiftung Theodora, Stiftung La Rambarde, Verein Résiliam, Verein Points Cœur Suisse, The Endoctrinological Dispensary in Bischkek, Verein Fil Rouge, Théâtre 2.21 usw.

Wir haben außerdem eine Reihe von Stipendien für talentierte junge Menschen vergeben, die nicht die für ihre Ausbildung notwendigen Mittel besaßen.

Tätigkeiten 2017

VEREIN 4 ROUES DE SECOURS UND EHRENAMTLICHE HELFER IN VEVEY

und Umgebung zur Unterstützung von Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

4roues.ch

STIFTUNG LA-SOLUTION

Unterstützung häuslicher Palliativpflege.

la-solution.ch

VEREIN KANTUTA

Betreuung ausgesetzter und/oder extrem armer Kinder in Bolivien.

www.association-kantuta.org

GENÈVE-TIERS-MONDE

Wirtschaftsförderung und Lokalentwicklung im Norden Togos / in den Bereichen Landwirtschaft, Viehzucht und Fischfang.

www.getm.ch

VEREIN KINDERHAUS ONLUS IN MADAGASKAR.

Spende für ein Mutter-Kind-Gesundheitsprogramm.

VEREIN BOULE DE NEIGE

Skiausrüstungen für Kinder in Kirgistan.

VEREIN ANDZAHA SANTÉ.

Spende für das Projekt „Andzaha“, humanitäres Engagement, Moringa-Plantage.

andzaha.com

DESINFEKTIONSMITTEL FÜR KRANKENHÄUSER IN LIBERIA

In Zusammenarbeit mit Prophylaxis Medical Technologies SA konnte die Stiftung Petram 2017 eine größere Spende zugunsten von 7 Regierungskrankenhäusern in Liberia leisten.

Es handelte sich um in Krankenhäusern eingesetzte Geräte und Desinfektionsmittel für ein Jahr, durch die die Sterblichkeit insbesondere bei Kindern und in der Pädiatrie stark gesenkt und Epidemien wie Ebola usw. bekämpft werden können.

Tätigkeiten 2016


Im Jahr 2016 wurden folgende Vorhaben unterstützt:

  • Finanzielle Unterstützung zugunsten der Schweizerischen Krebsgesellschaft für verschiedene Forschungsprojekte.
  • Finanzierung einer alternativen Theateraufführung von Thiphanie Bovey-Klameth in Lausanne.
  • Finanzierung einer Untersuchung zur Abfallbeseitigung im Stadtviertel West Point in Monrovia mit dem Ziel, das ständige Risiko für Epidemien wie Ebola und die Kindersterblichkeit zu verringern.
  • Finanzielle Unterstützung der internationalen Hilfsorganisation „Nouvelle Planète“ für ein Abfallverwertungsprojekt in Burkina Faso.
  • Finanzielle Unterstützung des Festivals Puplinge Classic, das die Begegnung junger Talente mit international anerkannten Künstlern fördert.
  • Teilfinanzierung des Stipendiums für den talentierten Pianisten François-Xavier Poizat für die Juilliard School New York.
  • Finanzierung eines Aufnahmezentrums des Vereins Kantuta für ausgesetzte oder extrem arme Kinder und Jugendliche in Bolivien.
  • Finanzielle Unterstützung für die Kindertagesstätte und Kinderkrippe Kimmitri in Yverdon-les-Bains.
  • Finanzielle Unterstützung der Stiftung „Freude Herrscht“ von Adolf Ogi für die Organisation von Freizeitcamps für Kinder und Jugendliche in der Schweiz.
  • Finanzierung für den Kauf von Medikamenten, ärztlichen Behandlungen, Rollstühlen und weiterem Material für das Waisenhaus in Bischkek (Kirgistan).
  • Finanzielle Unterstützung des Vereins für die Ausbildung von Hilfshunden Farah-Dogs, Patenschaft für Jaska.
  • Finanzielle Unterstützung für das Institut für Bank- und Finanzwesen der Staatsuniversität Arabaev in Kirgistan.
  • Finanzielle Unterstützung des St. Gallen Symposiums, International Students' Committee.
  • Spenden für verschiedene Vereine und Stiftungen wie Pro-Infirmis, Ärzte ohne Grenzen, Transport-Handicap, Jan & Oscar, Action Innocence, Enfants-Avenir Cochabamba, Miblou, Aide Inde, Pasteur-Stiftung Schweiz, Stiftung Théodora, Verein Enfants-Avenir, Projekt in Bolivien usw.

Tätigkeiten 2015


Im Jahr 2015 wurden folgende Vorhaben unterstützt:

  • Finanzielle Unterstützung für den jurassischen Landwirt Michel Prêtre, der 35 Pferde aufnahm, um sie zu füttern und zu pflegen. Diese edle Geste, sich um diese notleidenden Pferde zu kümmern, stellte ihn vor große finanzielle Schwierigkeiten.
  • Internationale Hilfsorganisation „Nouvelle Planète“ für das Projekt der Abfallverwertung durch Recycling für die Frauengruppe „Gafreh“ in Bobo-Dioulasso (Burkina Faso), umgesetzt von Nationalrätin Isabelle Chevalley.
  • Stiftung CO:OPERAID für das Projekt „Ches Pi Rien“ einer Grundschulbildung für die ärmsten Kinder in Tonle Sap See, Provinz Kampong Chhnang in Kambodscha. Für dieselbe Stiftung das Projekt einer Berufsausbildung für Jugendliche und Mütter der Bergstämme „Alusama Froi“ in Bangladesch.
  • Stiftung Oasis in Kirgistan für die Unterstützung von etwa 145 Jugendlichen beim Übergang vom Waisenhaus ins Berufsleben. So können diese Jugendlichen in die Gesellschaft und ins Berufsleben integriert werden und selbst für ihren Unterhalt aufkommen.
  • Finanzielle Unterstützung der „International Music Masters Association“ für die von der sehr talentierten Pianistin Mélodie Zhao organisierten Madeleine-Konzerte (Saison 2015-2016).
  • Finanzielle Unterstützung der vom ehemaligen Bundespräsidenten und Bundesrat der Schweiz Adolf Ogi gegründeten Stiftung „Freude Herrscht“. Diese Stiftung organisiert Projekte für Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen durch Naturaktivitäten in der Schweiz.
  • Sie unterstützte die Institution „Enfants des Rues“ durch Finanzierung von Winterkleidung für 128 Kinder in Bischkek in Kirgistan sowie die Übernahme des Arzneimittelbudgets für den Zeitraum vom 1.10. bis zum 31.3.16.
  • Finanzierung des Protokolls und der Ausstattung zur Desinfektion der Operationssäle des Kinderkrankenhauses in Bischkek und der Produkte für einen Zeitraum von 12 Monaten.
  • Stiftung Jan & Oscar, die zahlreiche Projekte für Kinder in Thailand verwirklicht.
  • Finanzierung der Ausstattung und Protokolle zur Desinfektion von 5 Krankenhäusern in Guinea sowie der Produkte für einen Zeitraum von 12 Monaten.
  • Spenden für verschiedene Vereine und Stiftungen wie die Stiftung Théodora, Action Innocence oder Miblou Association, die behinderten Kindern in Indien durch orthopädische Geräte usw. hilft.

Krankenhausinfektionen: Beginn eines Kampfs

Im Rahmen der Bekämpfung von Krankenhausinfektionen übergab die Stiftung Petram in Zusammenarbeit mit der Firma Numelec von François Wahl am 15. September 2015 einen Posten Desinfektionsmittel und Sprühgeräte an mehrere Krankenhäuser der Hauptstadt, insbesondere an das Ignace-Deen-Universitätsklinikum, das CMC Ratoma und das CMC Matam in Guinea.

Diese Spenden wurden im Konferenzsaal des Ministeriums für Gesundheit und Hygiene und anschließend im Militärkrankenhaus des Militärlagers Samory Touré verteilt.

In Guinea und in mehreren anderen afrikanischen Ländern machen Krankenhausinfektionen einen unbestimmten, jedoch ständig steigenden Anteil der Krankheiten aus. Solche Infektionen treten im Allgemeinen in Krankenhäusern mit unzureichenden Hygienemaßnahmen auf.

Um diesen Krankheiten entgegenzutreten, hat sich die Stiftung Petram zum Ziel gesetzt, für die Verbesserung des individuellen und gemeinschaftlichen Lebensstandards zu spenden.

Produkte und Geräte zur Bekämpfung der Erreger dieser Krankenhausinfektionen wurden in diesen Krankenhäusern verteilt: „Wir setzen den Wunsch des Gründers Jürg Stäubli um, diese Krankheiten zu bekämpfen und statten die Krankenhäuser mit den technischen Mitteln zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen aus“, erläutert François Wahl.

Über den Generaldirektor des Ignace-Deen-Universitätsklinikums Awada brachten die Spendenempfänger ihre Dankbarkeit zum Ausdruck: „Wir sind stolz und dem Spender dankbar dafür, uns diese hervorragenden Produkte zur Verfügung zu stellen. Diese Produkte ermöglichen uns riesige Fortschritte bei der Bekämpfung von Krankenhausinfektionen, und wir hoffen, im Bewertungszeitraum ein besseres Ergebnis zu erzielen“, sagte er.

Diese zum ersten Mal in Guinea eingesetzten Produkte werden ein Jahr lang getestet, um ihre Wirksamkeit zu bewerten und die Erfolgsquote zu ermitteln: „Die Verwendung des Produkts wird im Verlauf eines Jahres mit den hiesigen Experten und den Experten aus der Schweiz untersucht. Auf diese Weise bewerten wir die Wirksamkeit und Akzeptanz dieses bereits in den Schweizer Krankenhäusern eingesetzten Produkts“, führt der Vorsitzende der Firma Numelec aus.

Texte : Rougui Alpha Bah

Rehabilitierungszentrum für Straßenkinder in Bischkek

Benachteiligte Kinder in Kirgistan bereiten mir große Sorgen. Ich habe deshalb spontan beschlossen, ein Waisenhaus in der Hauptstadt Kirgistans Bischkek mitzufinanzieren. Dieses Haus nimmt zum einen Waisenkinder auf, aber auch Straßenkinder, die in gewisser Weise vom rechten Weg abgekommen sind.
Kirgistan hat äußerst schwierige Zeiten erlebt: Die Umwandlung einer sozialistischen Wirtschaft in eine Marktwirtschaft, den Zusammenbruch der Sowjetunion und die darauffolgenden Revolutionen. Diese Veränderungen haben viele existenzielle Fragen aufgeworfen, und viele Menschen haben sich in Drogen und Alkohol geflüchtet. Dies hatte selbstverständlich verheerende Folgen. Wie immer trifft es die Schwächsten – die Kinder – am schlimmsten. Viele dieser Kinder landen auf der Straße.

Das Zentrum hat unter anderem einen qualifizierten Psychologen eingestellt, der nachts durch die Stadt geht und versucht, die Straßenkinder zu überzeugen, in das Zentrum zu kommen. Er arbeitet mit großem Einsatz, denn er möchte, dass die Kinder freiwillig kommen.

Oft hat er Erfolg, da die Kinder im Grunde genommen froh über die Chance sind, in ein geregeltes Leben zurückzufinden. Es war für mich daher eine Selbstverständlichkeit, das Gehalt der Psychologen für die nächsten Jahre zu finanzieren.

Dank meiner guten Beziehungen zum Justizminister konnte ich ihn zur Unterzeichnung eines Erlasses bewegen, der anordnet, dass Straßenkinder, die eine Straftat begehen, nicht mehr automatisch ins Gefängnis wandern. Da es keine speziellen Einrichtungen für Jugendliche und Kinder gibt, hatte dieses Vorgehen für sie verheerende Folgen. Es geht einfach nicht an, Kinder zusammen mit Erwachsenen einzusperren.

Heute wurde der Polizei ein neues Gesetz verkündet. Nach Festnahme eines Kindes informiert die Polizei das Zentrum und ein Mitarbeiter holt das Kind unverzüglich ab. Wenn sich das Kind oder der Jugendliche gut in das Zentrum integriert und zur Schule geht, ist der Fall erledigt. Wiederholungstäter sind natürlich von dieser Regelung ausgenommen. So können Kinder, die beispielsweise aus Not einen Einbruch verübt haben, wieder zu einem menschenwürdigen Dasein zurückfinden. Jedes auf diese Weise „gerettete“ Kind ist ein Erfolg und erfüllt alle Beteiligten mit großer Freude.

Wohltätige Zwecke in Bischkek

Ein junger Bettler wird von einem Auto angefahren. Der Fahrer begeht Fahrerflucht. Dank einer Spende der Stiftung kann der Junge wieder gehen.

„Bei meiner ersten Reise nach Kirgistan Anfang 2010 besuchte ich das Heim für Waisen- und Straßenkinder von Bischkek. Wenn ich zum ersten Mal in ein Land reise, besuche ich fast immer ein Waisenhaus oder ein Kinderheim. Auf diese Weise kann ich nicht nur die Kultur und die Mentalität besser verstehen, sondern auch die gesellschaftliche Realität eines Volkes kennenlernen.

Ich erlebte die Mitarbeiter dieses Heims als sehr fürsorglich und liebevoll zu den Kindern: hingebungsvolle Menschen, die trotz der schwierigen Bedingungen Großartiges leisten. Dem Heim fehlt es an vielen Dingen, die uns selbstverständlich und unentbehrlich erscheinen wie Kleidung, Spielsachen und auch ärztliche Behandlung.

Ich beschloss, diesen Kindern zu helfen. Seitdem unterstütze ich das Heim regelmäßig und besuche es bei jeder Reise nach Bischkek. Die bereitgestellten Mittel werden von vertrauenswürdigen Personen der Deutschen Botschaft ehrenamtlich verwaltet. Sachspenden aller Art sind ebenfalls willkommen.

Es ist einfach fabelhaft, die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen, wenn sie Spielsachen, Kleidung oder neue Schuhe erhalten. Ich denke, dass es ein immenses Privileg ist, von einer belastenden Vergangenheit geprägte arme Kinder ein klein wenig glücklicher machen zu können.“

Weitere Informationen über das Kinderhilfswerk :www.helpforkyrgyzstan.org

Bau einer Schule in Lomé / Togo

Jürg Stäubli finanzierte mit zwei Partnern eine Schule in Lomé, der Hauptstadt von Togo. Diese Schule für über 300 Kinder und Jugendliche wurde Anfang der 2000er Jahre gebaut und eröffnet. Da in Togo Schulgebühren erhoben werden, hatten die ärmsten Familien keine Möglichkeit, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Diese Schule ist kostenlos und deckt die Schulbildung vom Kindergarten bis zum Abitur ab.

Die Finanzierung umfasste einen Teil der Kosten für den Bau und den Kauf der Ausstattung sowie die Kosten für drei Jahre Schulbetrieb. In dieser Anlaufphase gründeten die Verantwortlichen vor Ort eine lokale Stiftung, um jedes Jahr den für den dauerhaften Betrieb notwendigen Betrag zu sammeln.

VEREIN ANDZAHA UND SEINE MUTTER-KIND-KLINIK IN STE MARIE IN MADAGASKAR

Im Rahmen eines 4 Jahre (bis 2019) laufenden Partnerschaftsvertrags mit dem Verein Andzaha Santé in Madagaskar finanzierten wir im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit dem Sankt-Gabriel-Orden:

  • Ein Geländefahrzeug mit medizinischer Ausstattung für Sprechstunden in den abgelegenen Dörfern der Insel.
  • Eine Trinkwasseraufbereitungsanlage.
  • Ausbildung von Pflegepersonal, Bereitstellung von Medikamenten und ärztlichen Sprechstunden.
  • Ausstattung eines Operationssaals für die Durchführung kleinerer Geburtshilfeeingriffe.

KREBSFORSCHUNG SCHWEIZ

Es handelt sich um ein 2016 gefördertes Projekt mit dem Titel „Manipulation des Immunsystems zur Bekämpfung von Hirntumor“ von Professor Pierre-Yves Dietrich, Leiter der Abteilung für Onkologie des Universitätsspitals Genf.

Jürg Stäubli legte besonderes Augenmerk auf dieses Projekt, da es patientenorientiert ist und damit so direkt wie möglich den Patienten zugutekommt. Dieses Universitätsprojekt hat letztendlich einen geringen Nutzen für die Industrie, jedoch große Bedeutung für Krebskranke.

Es lag Herrn Stäubli besonders am Herzen, da Hirntumor bei Kindern die häufigste und bei Jugendlichen die dritthäufigste Krebstodesursache ist.

INSTITUT PASTEUR / PROJEKT TORCADIA: BEKÄMPFUNG VON DURCHFALL BEI KINDERN IN BANGUI

In der Zentralafrikanischen Republik leiden schätzungsweise 30 % der Kleinkinder zwischen 12 und 24 Monaten unter Durchfall. Mit Hilfe dieses Projekts konnten die Krankheitserreger gezielt ermittelt und die Erkrankungen wirksamer behandelt werden. Die Sterblichkeit konnte von 10 % auf 3 % gesenkt und die Gesundheit der Kinder verbessert werden.

Dank der im Jahr 2016 geleisteten Spenden konnte durch dieses Projekt auch die Ausbildung einer zentralafrikanischen Kinderärztin in Paris, die Einrichtung des Pasteur-Instituts Bangui, die Anschaffung einer Biomüllverbrennungsanlage und die Entwicklung der zur Erforschung von Darmerregern erforderlichen molekularbiologischen Techniken, die heute routinemäßig zum Einsatz kommen, finanziert werden.

UNTERSTÜTZUNG DER IRULA-STÄMME IN INDIEN ÜBER DIE STIFTUNG RAKHI

In Zusammenarbeit mit dem Sankt-Gabriel-Orden konnte die Stiftung den Frauen und Kindern des Stamms der Irula im Jahr 2016 eine größere Hilfeleistung zukommen lassen. Es wurden kleine Schneiderwerkstätten zur Ausbildung junger Frauen eingerichtet. Mit ihrem Schneiderinnenzeugnis konnten die Frauen einer bezahlten Arbeit nachgehen. Nach sintflutartigen Regenfällen Ende 2015, durch die die Dörfer stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurden Arztbesuche organisiert und Medikamente bereitgestellt.

Tätigkeiten 2014


Im Jahr 2014 leistete die Stiftung finanzielle Unterstützung für Personen aus dem Bildungssektor, finanzierte ein Universitätsprogramm in Asien sowie die ärztliche Behandlung eines Bedürftigen. Sie finanzierte außerdem den Kauf von Möbeln, Material, Instrumenten, Wäsche und Verbrauchsstoffen für die Kinderabteilung des Krankenhauses St. Joseph in Yamoussoukro (Elfenbeinküste).

Die Stiftung leistete finanzielle Unterstützung für „Die Tage der kirgisischen Kultur in Kriens“ im Kanton Luzern. Zu guter Letzt spendete sie für zahlreiche Schweizer Stiftungen, die sich in verschiedenen Bereichen engagieren wie Krebs, Bekämpfung von Pädophilie, bedürftige oder kranke Kinder usw. Die Stiftung übernahm außerdem einen Teil der Finanzierung eines Silvesteressens für 250 bedürftige Senioren in Madagaskar.

Mutter-Kind-Zentrum in Coronthie (Guinea)

Dieses Projekt wurde von Dr. Bernard Kouchner auf Wunsch des Präsidenten Prof. Alpha Condéin die Wege geleitet. Es handelte sich um eine nicht nur notwendige, sondern unerlässliche Aktion, mit der eine Hilfsdynamik für die Republik Guinea eingerichtet werden sollte. Im Rahmen dieses Projekts wurde in einem sehr armen Arbeiterviertel von Conakry in einem Gebiet mit besonders großen Bedürfnissen eine überschaubare Struktur für Mütter und Kinder eingerichtet.

Zahlreiche Spender beteiligten sich an der Finanzierung der Kosten in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Das Krankenhaus wurde am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2014, im Beisein des Präsidenten und anderer Persönlichkeiten eingeweiht.

APPRENTIS D’AUTEUIL SCHWEIZ / DONNER UN AVENIR A LA JEUNESSE / LES ENFANTS DU PARC, GENF

Dieses Projekt wurde 2014 ins Leben gerufen. Es konzentriert sich insbesondere auf Kinder, die sich selbst überlassen sind und kein Ziel im Leben haben. Außerdem sollen Eltern mit Hilfe anspruchsvoller Aktivitäten bei der Erziehung ihrer Kinder betreut werden.

Auf diese Weise soll der bei Jugendlichen zunehmenden Gefahr von gesellschaftlicher Ausgliederung und Risikoverhalten (Sucht, Schulabbruch, Gewalt usw.) vorgebeugt werden. Durch unsere Unterstützung im Jahr 2016 konnte die Zahl der ehrenamtlichen Leiter erhöht und die Bildungstätigkeit verstärkt werden.